Verlegehinweise

BAUPHYSIOLOGISCHE
ASPEKTE
 
TRAGESTRUKTUR
 
BEFESTIGUNG UND PROFILE
 
HINTERLÜFTUNG
UND
WASSERWEHR

Bauphysiologische Aspekte

  • Feuchtigkeitspolitik

Die Fassadenbekleidungswerkstoffe (einschließlich die hinterlegende Kontruktion und die Befestigungen), werden regelmäßig mit Feuchtigkeit konfrontiert:
1.  Regenwasser läuft von den Tafeln über die Fugen in den Hohlraum. Bei heftigem Wind wird der Regen in den Hohlraum getrieben und kann so waagerecht mehrere cm tief in den Hohlraum eindringen.
2.  Feuchtigkeit wandert vom Gebäudeinneren durch die Konstruktion in den Hohlraum.
Ornimat oder Decomat Fassadenverkleidung ist nicht wasser- oder luftdicht. Die Wasser- und Luftdichtigkeit der Fassade muss durch die hinterlegende Konstruktion gewährleistet werden.

 

  • Hinterlüftete Fassade

Eine Fassadenbekleidung mit Ornimat oder Decomat ist eine Fassadenkonstruktion mit stark belüftetem Hohlraum und mit offenen Horizontalfugen. Der Hohlraum wird mit Freiluft ventiliert.

 

  • Brandverhalten

Eine Ornimat/Decomat Fassadenverkleidung ist eine Konstruktion mit offenen Fugen. Demzufolge liefert es auch keinen Beitrag zu Brandschutz, Feuerdurchschlag und Feuerübersprung. Ornimat und Decomat haben wohl ein sehr günstiges Brandverhalten: Klasse A2 - s2 - d0, konform EN 13501-1 und Klasse A1 konform NBN S 21-203.

 

  • Dämmung

Die Dämmung wird an der Außenseite der Trägerkonstruktion angebracht und beschränkt so die Temperaturschwankungen am Hinterbau.
An der Außenseite eines Rohbaus kann man Dämmung quasi ununterbrochen anbringen und so die Zahl der Kältebrücken auf ein Minimum beschränken.
Die Ornimat und Decomat Tafel als Solche liefert keinen Beitrag zur thermischen Isolation der Konstruktion und ist deshalb auch kein Rechnungsfaktor in dieser Optik.